Stücke


Loriots gesammelte Werke

nach Vicco von Bülow

Wer kennt sie nicht?

Die Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner mit der Ente im Bad, das nach Gefühl weichgekochte 4 ½ -Minuten-Frühstücksei, der Lottogewinner, dessen Tochter in Wuppertal mit dem Papst eine Herrenboutique eröffnen wird. Der Mann, der zum Feierabend einfach nur dasitzen will. Und überhaupt, Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen.

Die Sketche und Dialoge von Loriot beschreiben mit großer Feinsinnigkeit und einem unvergleichlich liebevollen Humor unser alltägliches Miteinander.

»Ich lasse mir von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben, wann ich ins Bett zu gehen habe.«

Genau!

Früher war ohnehin viel mehr Lametta.

Besetzung:

Tina-Nicole Kaiser

Jens-Ulrich Seffen

Julenka Werkmeister

Hartmut Kühn

Eric Naumann

 

Regie: Philipp Lang

Bühnenbild: Martin Riedl

 


Hänsel und Gretel

nach den Gebrüdern Grimm

Hänsel und Gretel leben mit Ihrem Vater, einem armen Holzfäller, und seiner Frau im Wald. Sie sind sehr arm. Als die Not zu groß wird und der Holzfäller nicht mehr das tägliche Brot heranschaffen kann, überredet die Mutter ihn, die beiden Kinder im Wald auszusetzen.

Der Holzfäller führt die beiden am nächsten Tag in den Wald. Doch Hänsel hat die Eltern belauscht und legt eine Spur aus kleinen weißen Kieselsteinen. So finden sie wieder nach Hause. Doch der zweite Versuch, die Kinder auszusetzen, gelingt: Dieses Mal haben Hänsel und Gretel nur eine Scheibe Brot dabei, die Hänsel zerbröckelt, um eine Spur zu legen. Aber die wird von den Vögeln im Wald aufgepickt.

Hänsel und Gretel finden den Weg nach Hause nicht mehr und verirren sich im tiefen, finsteren Wald. Nach einer Weile kommen die Beiden an ein Häuschen, das ganz und gar aus Brot, Kuchen und Zucker besteht. Hungrig wie sie sind, brechen sie Teile des Hauses ab.

In diesem Haus aber lebt eine böse Hexe. „Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?“

Die Hexe fängt die beiden, macht Gretel zur Dienstmagd und mästet Hänsel in einem Käfig, um ihn später zu essen. Hänsel ist jedoch klug und listig: Um zu prüfen, ob der Junge schon dick genug ist, befühlt die Hexe jeden Tag seinen Finger. Hänsel streckt ihr nun jedes Mal ein kleines Knöchelchen entgegen, um sie zu täuschen. Als sie erkennt, dass der Junge nicht fett wird, verliert sie die Geduld und will ihn sofort braten. Die Hexe befiehlt Gretel, in den Ofen zu sehen, ob dieser schon heiß ist. Gretel stellt sich dumm und behauptet, nicht zu wissen wie sie das anstellen soll, sodass die Hexe selbst nachsehen muss. Als sie den Ofen öffnet, schiebt Gretel die böse Hexe hinein.

Die Kinder nehmen Schätze aus dem Hexenhaus mit und finden endlich den Weg zurück zum Vater.

Und wenn sie nicht gestorben sind…………

Besetzung:

Hänsel – Eric Naumann

Gretel – Julenka Werkmeister

Mutter / Hexe – Tina-Nicole Kaiser

Vater / Gutsherr / Schwarzer Mann – Hartmut Kühn

 

Regie: Hartmut Kühn

Bühnenbild: Martin Riedl